Präzision in der optischen Analytik
Höchste Genauigkeit, stabile Signalqualität und geringe Verluste sind in der Mikroskopie und Spektroskopie entscheidend. Optische Fasern ermöglichen präzise Messungen, definierte Beleuchtungskonzepte und eine zuverlässige Bildgebung – sowohl in der pharmazeutischen Forschung als auch in der medizinischen Diagnostik und industriellen Analytik.
CeramOptec entwickelt und fertigt optische Fasern und OEM-Konfektionen, die eine stabile und reproduzierbare Lichtübertragung über definierte Wellenlängenbereiche sicherstellen. Die Faserlösungen lassen sich zuverlässig in Mikroskopsysteme, analytische Plattformen und portable Geräte integrieren und unterstützen anspruchsvolle Analyseaufgaben im täglichen Einsatz.
Typische Anwendungen
- Raman-Spektroskopie: präzise Signalübertragung für die Detektion kleinster Moleküle
- Fluoreszenzanalyse: zuverlässige Ergebnisse in Forschung, Diagnostik und Life Sciences
- UV-/VIS-/NIR-Messungen: breite Spektralbereiche für vielfältige Anwendungen
- Mikroskopie: von konfokaler Bildgebung bis zu UV-Mikroskopie
- Labor- und Prozessanalytik: stabile Lichtführung für reproduzierbare Messungen
Kundenspezifische Faserassemblies für die Spektroskopie
CeramOptec fertigt kundenspezifische Multi-Faser-Assemblies für Spektroskopie- und Analysesysteme. Die Fasern können in anwendungsspezifischen Geometrien angeordnet und an optische Schnittstellen, Messaufbauten und Systemanforderungen angepasst werden.
Mögliche Konfigurationen umfassen kreisförmige, halbkreisförmige, quadratische, rechteckige, lineare, ringförmige und segmentierte Ringanordnungen. Single-, Dual- und Multi-Branch-Designs sowie geklebte, verschmolzene, sortierte und AR-beschichtete Bündelkonfigurationen bieten zusätzliche Flexibilität für kundenspezifische optische Systeme. Sortierte Faserkonfigurationen können zudem die räumliche Zuordnung einzelner Fasern unterstützen und die Messgenauigkeit verbessern.
Auswahlkriterien für Fasern
Die Auswahl optischer Faserlösungen für Mikroskopie- und Spektroskopieanwendungen richtet sich nach Wellenlängenbereich, optischem Systemaufbau und den Anforderungen an Signalstabilität. Entscheidend ist eine präzise Abstimmung der Faser auf die jeweilige Mess- oder Bildgebungsaufgabe.
Zentrale Auswahlparameter
- Wellenlängenbereich: UV-, VIS- oder NIR-Transmission
- Solarisationsbeständigkeit: relevant bei UV-basierter Mikroskopie und Spektroskopie
- Numerische Apertur: Einfluss auf Einkopplung und Signalqualität
- Stabilität: reproduzierbare Performance im realen Einsatz
Geeignete Optran® Fasern
Abhängig von der analytischen Methode und dem spektralen Bereich kommen in der Mikroskopie und Spektroskopie typischerweise folgende Optran® Fasern zum Einsatz:
- Optran® UV / UVNS / UVNSS
Für UV-Mikroskopie und UV-Spektroskopie mit hohen Anforderungen an Solarisationbeständigkeit und Materialreinheit. - Optran® UVWFS
Breitbandfaser für Spektroskopiesysteme mit niedriger Dämpfung von UV über VIS bis in den NIR-Bereich. - Optran® WF / WFNS / WFGE
Für VIS- und VIS–NIR-Mikroskopie- und Spektroskopieanwendungen mit stabiler Transmission in analytischen und bildgebenden Systemen.
Entdecken Sie passende Optran® Fasertypen und technische Details in unserer Faserübersicht.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Wofür werden Faserarrays in der Spektroskopie eingesetzt?
Faserarrays ermöglichen es, mehrere optische Fasern in einer definierten Geometrie anzuordnen, beispielsweise zur Lichtübertragung, Lichtaufnahme oder räumlichen Zuordnung in Spektroskopiesystemen. Je nach optischem Aufbau können die Fasern kreisförmig, halbkreisförmig, quadratisch, rechteckig, linear, ringförmig oder als segmentierter Ring angeordnet werden. CeramOptec fertigt kundenspezifische Multi-Faser-Assemblies mit anwendungsspezifischen Faseranordnungen.
Welche optischen Fasern eignen sich für die Spektroskopie?
Die geeignete optische Faser hängt vor allem vom Wellenlängenbereich, der numerischen Apertur, der Solarisationsempfindlichkeit und der erforderlichen Signalstabilität ab. CeramOptec bietet Fasern für spektroskopische Anwendungen vom tiefen UV über VIS bis in den NIR-Bereich, darunter Optran® UV/UVNS/UVNSS, die Breitbandfaser Optran® UVWFS sowie Optran® WF/WFNS/WFGE für unterschiedliche spektrale Anforderungen.
Welche optischen Fasern eignen sich für die Raman-Spektroskopie?
Die Faserauswahl für die Raman-Spektroskopie hängt von der Anregungswellenlänge, dem benötigten Spektralbereich und der Signalstärke ab. CeramOptec bietet verschiedene Optran® Fasertypen für die Übertragung im UV-, VIS- und NIR-Bereich, sodass die Fasereigenschaften an das jeweilige Raman-System und die Messanforderungen angepasst werden können.
Können Faserbündel für Spektroskopiesysteme kundenspezifisch angepasst werden?
Ja. CeramOptec fertigt kundenspezifische Multi-Faser-Assemblies mit anwendungsspezifischen Geometrien, Verzweigungen und Faserkonfigurationen. Möglich sind unter anderem kreisförmige, halbkreisförmige, quadratische, rechteckige, lineare, ringförmige und segmentierte Ringanordnungen sowie Single-, Dual- und Multi-Branch-Designs. Auch geklebte, verschmolzene, sortierte und AR-beschichtete Ausführungen sind möglich.
Wie können sortierte Faserbündel spektroskopische Messungen verbessern?
Sortierte Faserbündel ermöglichen eine definierte räumliche Zuordnung einzelner Fasern und können dadurch die Messgenauigkeit verbessern. Darüber hinaus können sie eine gleichmäßige Leistungsverteilung über mehrere Bündelarme unterstützen – beispielsweise bei optischen Systemen, bei denen eine reproduzierbare Kanalzuordnung und Lichtverteilung erforderlich sind.
